Schweiß ist für unseren Körper wichtig, denn er reguliert unsere Temperatur und sorgt z. B. beim Verdunsten auf der Hautoberfläche für Abkühlung. Es gibt zwei Arten von Schweißdrüsen, die ekkrinen und die apokrinen. Die apokrinen Schweißdrüsen liegen im Genitalbereich, an den Brustwarzen und in den Achseln und werden auch als Duftdrüsen bezeichnet. Die ekkrinen Schweißdrüsen hingegen befinden sich auf der gesamten Hautoberfläche. Ihre Aufgabe ist es einen Säureschutzmantel zu bilden.
Die Entwicklung von Schweiß ist abhängig ob er aufgrund der Temperatur erzeugt wird oder ob es mit unseren Emotionen zu tun hat. Wenn wir temperturabhängig schwitzen beginnt der Körper meist auf der Stirn und am Hals und breitet sich von oben nach unten über den gesamten Körper aus bis er die Enden unserer Extremitäten erreicht, nämlich die Handinnenflächen und die Fußsohlen. Produziert unser Körper aber Schweiß aus emotionalen Gründen, z. B. bei Stress, dann werden erst die Handteller und Fußsohlen feucht.
Hyperhidrose nennt man es, wenn Menschen unter einer übermäßigen Schweißproduktion leiden. Die plastische Chirurgie bietet als Lösung für diese Menschen die Entfernung der Schweißdrüsen an.