Lexikon Begriffe mit ‘l’

Lasik

In der refraktiven Chirurgie ist LASIK (Laser In Situ Keratomileusis) derzeit die populärste Methode z. B. um eine Kurz- oder Weitsichtigkeit zu behandeln.

Das liegt hauptsächlich daran, dass der Patient nach einer LASIK-Behandlung sofort scharfe Sicht hat aber vor allem auch schmerzfrei ist. Hauptgrund dafür ist die Technik, bei der die Operation unterhalb der Hornhautoberfläche, die sehr schmerzempfindlich ist, vorgenommen wird und somit das Epithel nicht erst wieder nachwachsen muss (im Gegensatz zur LASEK-Methode).

Gute Ergebnisse erzielt man in den Bereichen von -10 D bis +4 D.

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Lipödem

Auf ein Lipödem kann vermehrtes Fettgewebe an Armen, Oberschenkel und Hüfte hinweisen. Hauptsächlich treten die Symptome nach einer Schwangerschaft oder während der Pubertät auf.

Es gibt noch keine gesicherten Erkenntnisse wodurch das Lipödem hervorgerufen wird. Vermutlich ist es eine vererbte Erkrankung die ausschließlich Frauen betrifft. Die Wissenschaft vermutet, dass neben der erblichen Veranlagung auch die Hormone eine Beteiligung haben.

Als Therapie werden Krankengymnastik, Lymphdrainagen und Kompressionsstrümfe eingesetzt um eine Verbesserung der Symptome zu erzielen. Mit Hilfe der Fettabsaugung können vermehrte Fetteinlagerungen entfernt werden. Allerdings ist eine einmalige Fettabsaugung in den meisten Fällen nicht ausreichend.

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Lipolyse

Die Lipolyse oder auch Elektro Lipolyse ist kein Verfahren zur Gewichtsreduktion sondern wird zur Verlagerung von Fett angewandt.

Das Ziel der Lipolyse ist eine Reaktivierung von inaktiven Zellen. Mit Hilfe von Laserimpulsen werden Lipos (Fett) im Fettgewebe zu kleinen Molekülen abgebaut, die anschließend über das Gefäßsystem abgeführt werden.

Diese Methode der Fettmobilisierung ist sehr effektiv und wird meist im Vorfeld einer Fettabsaugung angewendet.

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Lasek

Die Behandlungsmethoden LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) und EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis) sind eine Weiterentwicklung der PRK und stellen eine Alternative zur LASIK-Methode dar.

Während bei der LASIK-Methode unterhalb der Hornhaut gearbeitet wird und ein Schnitt in das Hornhautstroma notwendig ist, wird hier nur das Epithel gelöst und temporär zur Seite geschoben. Bei der LASEK-Methode wird die Ablösung mit einer Alkohollösung, bei der EPILASEK mit einem stumpfen Hobel erreicht. Die Epithelschicht dient dann als natürlicher Wundverband (bei EPILASEK).

Diese Methoden sind zu empfehlen, wenn die Hornhaut zu dünn für einen LASIK-Eingriff ist oder eine erhöhte Traumagefahr besteht wie z. B. bei Polizisten, Kontaktsportlern etc.

Empfehlenswert ist die Behandlung bei Weitsichtigkeit bis ca. +3 D, bei Kurzsichtigkeit bis ca. -6 D und/oder einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis ca. 4 D.

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